Postfach, Kalender, Verteiler
Geschäftspost mit DKIM-, DMARC- und SPF-Härtung, transportverschlüsselt, mit mehrstufigem Anti-Spam und Anti-Phishing — passend für die typischen Anforderungen eines KMU.

Microsoft 365 ist eine Plattform aus mehr als zwei Dutzend gekoppelten Cloud-Diensten — jeder mit eigenen Berechtigungen, Lizenz-Voraussetzungen und Sicherheits-Defaults.
Die drei Bausteine, die in jedem KMU-Tenant wirklich tragen, sind Exchange Online, Teams mit Entra ID und SharePoint mit OneDrive. Alles andere ist Beiwerk — wertvoll, aber optional.
Geschäftspost mit DKIM-, DMARC- und SPF-Härtung, transportverschlüsselt, mit mehrstufigem Anti-Spam und Anti-Phishing — passend für die typischen Anforderungen eines KMU.
Chat, Videokonferenz, Bildschirmfreigabe und optional Telefonie — gekoppelt an Entra ID als zentrale Identität mit MFA und Conditional Access.
Versionierte Dokumentenablage mit feingranularer Berechtigungstrennung pro Team, Projekt oder Mandat. Aufgeräumte Strukturen sind die Voraussetzung, falls Sie später Copilot einsetzen wollen.
…und ein gutes Dutzend weiterer Dienste, die je nach Lizenzstufe freigeschaltet werden. Was Sie davon brauchen, klärt der Einsteiger-Check.
Microsoft 365 wird pro Benutzer lizenziert — aber nicht jeder Benutzer braucht dieselbe Lizenz. Wer alle Mitarbeitenden auf dieselbe Premium-Stufe hebt, zahlt im Jahr deutlich mehr als nötig. Die Mischung folgt sinnvollerweise dem Rollenprofil.
Microsoft 365 Business Premium für jeden Mitarbeiter, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung. Schnell verkauft, einfach abgerechnet — und in der Praxis oft ein deutlicher Mehraufwand gegenüber einem rollenbasierten Mix.
Jeder Mitarbeiter bekommt die Lizenzstufe, die er tatsächlich nutzt. Empfangskonten, geteilte Postfächer, Außendienst, Buchhaltung, Geschäftsführung — jeweils optimiert.
Eine gut vorbereitete Migration merken Endanwender am Tag danach kaum. Eine schlecht vorbereitete spürt das Team noch Monate später in halb umgezogenen Verteilern und kaputten Berechtigungen.
Wir planen so, dass am Montagmorgen Postfächer, Verteiler und zentrale Berechtigungen funktionieren — bei strukturierter Vorbereitung in der Regel ohne nennenswerte Ausfallzeit für Ihre Mitarbeiter.
Domain-Verifikation, Identitäten-Sync, Berechtigungs-Konzept, MFA-Vorbereitung. Läuft parallel zum laufenden Betrieb — Endanwender arbeiten in dieser Phase regulär weiter.
Postfächer, Dateien und Berechtigungen werden in den neuen Tenant kopiert, während das alte System produktiv bleibt. Inkrementelle Synchronisation hält beide Seiten bis zum Cut-over auf Stand.
Geplanter Zeitpunkt — typischerweise ein Wochenende. Der Datenstrom wird umgeleitet, letzte Inkremente gezogen, DNS-Einträge umgestellt. Ziel ist, dass Montag früh die Postfächer und Verteiler funktionieren; Sie erreichen uns über die gesamte Umstellung am Bereitschafts-Kanal.
Aktive Begleitung mit Vor-Ort-Termin oder Remote-Support: Schulung der Endanwender, typische Migrations-Fragen klären und Berechtigungen feinjustieren, die im ersten Wurf nicht zu 100 % gepasst haben.
Eine der häufigsten Fehlannahmen bei Microsoft 365: „Die Daten liegen in der Microsoft-Cloud, also sind sie automatisch gesichert.“ Microsoft arbeitet nach dem Shared-Responsibility-Modell und sichert die Verfügbarkeit der Plattform sowie kurze interne Aufbewahrungsfristen — die volle Wiederherstellbarkeit Ihrer Inhalte nach Anwender-Fehler, kompromittierten Konten oder Ransomware deckt das nicht ab.
Wir richten für jeden M365-Tenant ein unabhängiges Backup in einem deutschen Rechenzentrum ein — getrennt von Ihrem Tenant. Wiederherstellung granular auf Einzeldatei-, Postfach- oder Konversations-Ebene; bei kleinen Recovery-Vorgängen in der Regel innerhalb weniger Minuten.
Die größte Sicherheits-Lücke in Microsoft 365 ist selten das Produkt selbst — es ist die Standardkonfiguration. Ein frisch eingerichteter Tenant hat keine erzwungenen MFA-Regeln, keine Conditional-Access-Policies und keine geografische Begrenzung.
Diese Härtungs-Schritte sind die Mindest-Basis, mit der wir jeden Tenant ausstatten — bei Neueinrichtung wie auch bei Übernahme eines bestehenden M365-Setups.
Für alle Benutzer, ausdrücklich auch für privilegierte Konten und die Geschäftsführung. Je nach Risikoprofil über Authenticator-App, FIDO2-Hardware-Token oder Zertifikat.
Anmeldungen aus Regionen, in denen Sie nachweislich nicht arbeiten, werden blockiert. Nur registrierte und compliant gemeldete Endgeräte erhalten Zugriff auf Daten.
Massenhafte Auto-Forwards nach extern sind ein klassisches Symptom kompromittierter Konten. Wir blockieren die Weiterleitung an externe Adressen und alarmieren bei Auffälligkeiten.
Niemand arbeitet im Tagesgeschäft mit Admin-Rechten. Privilegierte Aktionen laufen über separate Konten, nur on-demand aktiviert und dokumentiert (Privileged Identity Management).
E-Mail-Authentifizierung verhindert, dass Dritte in Ihrem Namen versenden (CEO-Fraud). Die Records werden eingerichtet, Reports laufen mit und werden ausgewertet.
Damit Vorfälle nachvollziehbar bleiben. Compliance-relevant für Cyber-Versicherungen, NIS2-Berichtspflichten und interne Revisionen.
Tiefer in die Themen Conditional Access, Audit-Logs und Endpoint-Schutz gehen wir in unserer IT-Sicherheits-Leistung — der laufende Betrieb liegt im Managed Service. Wie wir vorgehen, sehen Sie auf /vorgehen.
Microsoft Copilot bringt generative KI direkt in Word, Excel, Outlook und Teams. Das spart Zeit — wenn die Datengrundlage sauber ist. In Tenants, in denen Berechtigungen über Jahre gewachsen sind, kann Copilot allerdings auf Inhalte zugreifen, die ein Mitarbeiter zwar formal sehen darf, in der Praxis aber nie aktiv aufgerufen hätte.
Gehaltslisten in einer alten SharePoint-Site, Vertragsentwürfe auf einem geteilten Laufwerk, vergessen freigegebene OneDrive-Ordner — Copilot zitiert solche Quellen ohne Vorwarnung. Vor dem Rollout gehört deshalb ein Berechtigungs-Audit auf den Tisch.
Wir scannen Exchange, SharePoint und OneDrive auf offene Freigaben, externe Gäste und über Jahre gewachsene Sammelberechtigungen — und räumen auf, bevor KI darauf zugreift.
Vertraulich, intern, öffentlich — Microsoft Sensitivity Labels schützen Dokumente und Mails automatisch, auch wenn sie geteilt oder weitergeleitet werden.
Nicht jedes Dokument muss klassifiziert sein. Wir definieren mit Ihnen einen pragmatischen Katalog, der im Tagesgeschäft tatsächlich anwendbar bleibt.
Wir prüfen, ob der geplante KI-Einsatz mit Ihren Datenschutz-Anforderungen vereinbar ist und welche Auftragsverarbeitungs-Verträge dafür nötig sind.
„Ihre IT soll nicht auffallen — sie soll funktionieren.“ Das gilt auch für KI: Copilot ist erst dann ein Produktivitäts-Werkzeug, wenn er weiß, welche Inhalte er nicht zitieren darf.
Frage nicht dabei? Rufen Sie an — 02173 99398140. Sie sprechen direkt mit jemandem aus dem Technik-Team in Langenfeld.
Lieber strukturiert starten? Der Einsteiger-Check ab 299 € einmalig (bis 200 Arbeitsplätze) bringt Klarheit über Lizenzen, Risiken und Migrations-Aufwand.
Bei 20 bis 50 Arbeitsplätzen rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen Gesamtlaufzeit. Der eigentliche Cut-over wird typischerweise auf ein Wochenende gelegt, der Rest läuft im Hintergrund parallel zum produktiven Betrieb. Größere Setups oder Umgebungen mit komplexen On-Premises-Anbindungen können länger dauern — wir schätzen das im Vorgespräch realistisch ab.
Microsoft 365 wird pro Benutzer und Monat lizenziert; die Bandbreite reicht von rund 6 € (Basic) bis über 50 € (E5) je Nutzer. Entscheidend ist die rollenbasierte Mischung: Empfangskonten, Außendienst, Buchhaltung und Geschäftsführung brauchen unterschiedliche Stufen. Hinzu kommen einmalige Migrationskosten und — bei laufender Betreuung — ein Pauschalpreis je Arbeitsplatz. Ein konkreter Vorschlag entsteht im Einsteiger-Check.
Für die meisten KMU ist Microsoft 365 Business Premium die ergiebigste Stufe, weil Intune (Geräte-Management), Defender for Business und Entra ID P1 enthalten sind. Reine Bildschirm-Arbeitsplätze ohne hohe Sicherheitsanforderungen kommen oft mit Business Standard aus, geteilte Postfächer brauchen gar keine Lizenz. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht — wir leiten die Mischung aus Ihrem Rollenprofil ab.
Bei strukturierter Vorbereitung läuft der überwiegende Teil im Hintergrund (Schatten-Migration). Während des eigentlichen Cut-overs am Wochenende ist mit kurzen Phasen verzögerter Mailzustellung zu rechnen, in denen Nachrichten in die Warteschlange laufen und anschließend zugestellt werden. Komplette Tagesausfälle sind in unserer Projekt-Praxis nicht vorgesehen, lassen sich aber bei externen Faktoren (DNS-Propagation, Drittanbieter) nicht vollständig garantieren.
Ja, in der Regel werden alle bestehenden Adressen samt Aliasen 1:1 in den neuen Tenant übernommen, inklusive Verteiler und gemeinsamer Postfächer. Geschäftspartner sehen keine Veränderung. Voraussetzung ist, dass Sie die Domain-Hoheit haben oder DNS-Einträge zeitnah geändert werden können.
In vielen KMU lässt sich nach einer M365-Migration auf einen eigenen Server verzichten. Ausnahmen sind große lokale Dateibestände, branchenspezifische Software mit lokaler Datenbank (z. B. CAD, ERP, Praxis-Software) oder lizenzgebundene Fachanwendungen. Ob ein Server entfallen kann, klären wir in der Infrastruktur-Analyse.
Microsoft sichert die Verfügbarkeit der Plattform, übernimmt jedoch keine vollständige Verantwortung für die Wiederherstellbarkeit Ihrer Inhalte nach Anwender-Fehler, kompromittierten Konten oder Ransomware. Die internen Aufbewahrungsfristen liegen je nach Dienst zwischen 14 und 93 Tagen. Wir empfehlen ein unabhängiges Backup in einem deutschen Rechenzentrum — getrennt vom Tenant und mit eigenen Aufbewahrungsregeln.
Technisch ja — wir raten in der Regel davon ab, ohne Berechtigungs-Audit. Copilot greift auf alles zu, worauf der angemeldete Nutzer Zugriff hat. In über Jahre gewachsenen SharePoint- und OneDrive-Strukturen sind das oft auch Dokumente, die Mitarbeitende nicht aktiv kennen. Vor Copilot-Rollout prüfen wir Berechtigungen und richten — wo nötig — Sensitivity Labels ein.
Ja, eine Endanwender-Schulung gehört zu jeder Migration. Schwerpunkt sind Teams, OneDrive und SharePoint — die Bereiche, in denen sich Microsoft 365 am stärksten von klassischen Setups unterscheidet. Wahlweise vor Ort in Langenfeld-Reichweite oder als Live-Webinar.
Ein Anruf, ein Termin vor Ort, ein Einsteiger-Check — Sie entscheiden, wie wir starten. Versprochen: kein Verkaufsgespräch.